In Ihrem Unternehmen ist alles auf Gewinnmaximierung ausgerichtet, doch Sie haben irgendwie das Gefühl, es wäre noch viel mehr drin? Hier finden Sie Inspirationen, welche Stellschrauben Ihnen aktuell neue Chancen eröffnen, um wieder mehr Unternehmenswachstum möglich zu machen.

Um zu erkennen, welche Faktoren Unternehmenswachstum und Gewinnmaximierung, bzw. Stehenbleiben und „Ausbluten“ einer Organisation bewirken, reichen zahlenbasierte Betrachtungsweisen nicht aus. Die neuen Chancen für Unternehmer, liegen in ganzheitlichen Blickwinkeln, die in anderen Bereichen der Organisationsentwicklung schon Gang und Gäbe sind.

Einen dieser Blickwinkel möchten wir uns heute genauer anschauen:

Organisationen sind Lebewesen!

Betrachten wir die Definition eines Lebewesens, hinsichtlich 

  • organischen Bausteinen
  • Stoff-, Informations und Energieaustausch mit der Umwelt
  • Reaktion auf Reize
  • Wachstum, Entwicklung und Fortpflanzung 

wird dies schnell ersichtlich.

Ein Unternehmen besteht aus Organen (Geschäftsführung, Vertrieb, Buchhaltung, Einkauf etc.), die wiederum aus „organischen Zellen“ (Menschen) bestehen.

Unternehmenswachstum entsteht durch die Aufnahme von Stoffen (z.B. Arbeitsmaterial), Informationen (z.B. Kundenwünsche) und Energie (z.B. Arbeitsleistung der Mitarbeiter), welche im „Organsystem“ nutzbringend verarbeitet werden. Die Ausscheidungen eines Unternehmens erfolgen z.B. in Form von Produkten, Dienstleistungen, Marketing, Steuern etc.

Der ganze Prozess erfolgt idealerweise so, dass ein Energieüberschuss für das Unternehmen entsteht, der als „Reserve“ gespeichert wird oder für weiteres Unternehmenswachstum verwendet werden kann.

Das Unternehmen reagiert auf Reize (z.B. mit Angst und Anpassung auf neue Marktanforderungen) und sammelt Erfahrungen – Die Organisation entwickelt sich also durch Lernen.

Auch kann ein Unternehmen sich „fortpflanzen“ (neue Niederlassungen, die die „DNA“, also die Grundinformationen von der „Muttergesellschaft“ übernehmen.)

Der Erfolg jeder lebendigen Organisation hängt davon ab, wie gesund die einzelnen Zellen/Organe sind und wie gut diese zusammenarbeiten.

Das Ziel ist eine positive Energiebilanz.

Diese wird dadurch erreicht, dass mehr Energie aus dem Umfeld genutzt werden kann, als abgegeben werden muss. Logisch.

Dabei geht es aber nicht nur um EINE Energie. Ein Mensch braucht nicht nur Nahrung, sondern auch Wärme, Licht, Schlaf und Liebe.

Dennoch bemühen sich die meisten Unternehmer nur um einen einzigen Posten der Energiebilanz: Gewinnmaximierung.  Sinken die Erträge ab, wird versucht direkt an den Einnahmen/Ausgaben zu schrauben.

Erzwungenes Wachstum ist begrenzt!

Das erkennen Sie sehr einfach am Beispiel „Lebewesen Mensch“: Ein Mensch will seine maximal mögliche Leistung erbringen und arbeitet dafür rund um die Uhr. Er fordert sich so sehr, dass er nicht mehr schlafen kann. Seine Energie lässt dadurch natürlich nach. Da Nahrung bekanntlich Energie gibt, er einfach viel mehr, um sein Arbeitspensum weiter bringen zu können. Dann kommt der Mensch an die Leistungsgrenze, denn Nahrung kann Schlafmangel logischerweise nicht kompensieren. Findet der Mensch die „Nahrung“, die er wirklich braucht (in dem Fall der Schlaf), steigt seine Leistungsfähigkeit ganz automatisch und ohne Druck.

Für Unternehmenswachstum gilt das Gleiche: 

Gewinnmaximierung kann entstehen, wenn das Unternehmen „ausgewogen genährt“ ist, aber sie kann nicht direkt erzwungen werden. Die Chance für Unternehmer besteht also darin zu erkennen, was das Unternehmen aktuell braucht, um ein Maximum an Energie zu generieren und somit seine bestmögliche Leistung bringen zu können.

Der QUANT-Modell®-Lebenszyklus unterstützt Sie dabei, den aktuellen Engpass in Ihrem Unternehmen zu erkennen.

Wie jedes Lebewesen, durchläuft auch ein Unternehmen verschiedene Lebensstadien, angefangen bei der Geburt und endend mit dem Tod. 

Im Gegensatz zum menschlichen Lebenszyklus haben Unternehmen aber besondere Freiheiten: Sie können lange in einem Stadium blieben oder sich sogar frei zwischen den Lebensphasen hin und her bewegen – vorwärts wie rückwärts. So kann ein Unternehmen schon kurz nach der Gründung altern, 100 Jahre bestehen ohne je erwachsen zu werden oder kurz vor dem Tod wieder zum Teenager werden. 

Das liegt daran, dass die „Organe“ (Abteilungen) und die „Zellen“ (Menschen), immer wieder erneuert und verändert werden können. Das Management kann auch die Grundstruktur und Ordnung des Unternehmens jeder Zeit neu ordnen und so anpassen, dass es sich schnell an die Umwelt anpassen kann. So ist das Unternehmen auch unter veränderten Bedingungen dazu fähig, Energie aus dem Umfeld zu nutzen und kann in der „Evolution“ fortbestehen. 

Wie verhilft Ihnen diese Erkenntnis zu natürlichem Unternehmenswachstum?

  • Sie erkennen und nutzen neue Chancen

In jedem Entwicklungsstadium wirken einige Energien* besonders stark und bieten einmalige Vorteile, die vom Unternehmen genutzt oder verschwendet werden können. Andere Fähigkeiten und Stärken sind (noch) nicht vorhanden und erschweren es daher, das Unternehmen in einen bestimmten Zustand zu steuern. Um es am Beispiel des Menschen zu veranschaulichen: Ein Jugendlicher verfügt über große körperliche Kraft, kann schnell lernen und sich an sein Umfeld anpassen. Aber er hat noch kaum Lebenserfahrung, verfügt in der Regel über wenig Geld und Wissen und hat keine genaue Vorstellung davon, wie er sich und seiner Umwelt begegnen will.

Für jede Entwicklungsphase eines Unternehmens gibt es bestimmte Massnahmen und Lerninhalte, die sinnvoll und förderlich sind und zu einem gesunden Unternehmenswachstum führen. Diese zu kennen, bietet Ihnen die Chance einer viel leichteren, natürlicheren Organisationsentwicklung und eine optimale Nutzung Ihrer Ressourcen.

  • Sie lernen Ihr maximal mögliches Unternehmenspotenzial kennen

Das Maximum an Leistung, Begeisterung und Gewinn erbringt Ihr Unternehmen nur im Zenit, also in der Blütezeit. In diesem Stadium ist auch die Sog- und Stahlkraft des Unternehmens am größten, sodass Sie gute Kunden und Bewerber wie von selbst anziehen. 

Wahrscheinlich läuft Ihr Unternehmen aktuell schon sehr erfolgreich. Wenn Sie nun feststellen, dass es sich gerade erst in der Kultivierungsphase (Teenageralter) befindet, können Sie abschätzen, wie viel ungenutztes Potenzial noch in Ihrem Unternehmen schlummert. Sie entdecken außerdem den aktuell einfachsten Weg, um Ihr Unternehmenswachstum proaktiv zu fördern.

Nachfolgend finden Sie eine Kurzbeschreibung der Lebensstadien. 

Der Ursprung

Das Unternehmen sprüht vor Inspiration, Kreativität und Lebendigkeit. Es gibt sehr wenig oder keine Erträge, keine Struktur, keine Regeln und kein gelebtes Leitbild zum Umgang miteinander. Es gilt jetzt, durch ergebnisorientiertes Handeln die Inspiration und Lebenskraft in Erträge zu transformieren. Wird diese ungeheure Kraft genutzt, um die Vision tatsächlich zu verwirklichen, also greifbare Ergebnisse und erste Erträge zu erzielen, wandert das Unternehmen ins nächste Lebensstadium. In diesem Lebensstadium ist eine Fokussierung auf Gewinnmaximierung sinnvoll.

Der Aufbruch

Die Inspiration und Aufbruchstimmung im Unternehmen geben Kraft und Motivation, um schwungvoll Erträge zu generieren und die gemeinsame Vision in der Welt zu etablieren. Abläufe und Strukturen sind meist chaotisch, der dadurch entstehende Mehraufwand wird aber durch den starken Antrieb und die Schöpferkraft gut kompensiert. Es gilt jetzt, Ordnung in das System zu bringen, damit das Unternehmen durch mehr Effizienz noch mehr Erträge generieren kann und weiter wachstumsfähig wird. Auch in diesem Stadium ist der Hauptfokus auf Effizienz und Gewinnmaximierung noch förderlich für das Unternehmen.

Die Kultivierung

Aus der inspirierten und ergebnisorientierten Umsetzung der Vision entstehen sehr gute Erträge. Das Unternehmen verfügt über relativ geordnete Strukturen, Abläufe und Regeln. Da die Lebens- und Tatkraft in diesem Lebensstadium so hoch ist, dass die Erträge fast automatisch in das Unternehmen fließen, gilt es jetzt, diese intelligent zu nutzen, um die Effizienz der Arbeit noch weiter auszubauen. In diesem Stadium bestehen die besten Chancen für weiteres Unternehmenswachstum nicht mehr aus schneller Ertragssteigerung  und Gewinnfokussierung. Sondern aus Ordnung, Struktur und intelligentem Einsatz der vorhandenen Ressourcen. 

Die Platzierung

Die Umsetzung der Unternehmensidee läuft in diesem Lebensstadium so effizient und schwungvoll, dass Motivation, Kreativität und Gewinne sich ihrem Höhepunkt nähern. Abläufe und Strukturen sind logisch und nachvollziehbar, sodass sie einfaches Arbeiten ermöglichen und dauerhaft gleich geschehen können. Da die Organisation in allen Bereichen reibungslos läuft, beginnen die Menschen nun damit, sich mit sich selbst und ihren Mitmenschen zu beschäftigen. Die neuen Wachstumschancen in diesem Stadium bestehen darin, neben dem Sinn und Ziel des Unternehmens, auch die individuelle Verwirklichung des Einzelnen zu fokussieren und herauszufinden, welches Leitbild (zum Umgang miteinander und nach außen) vom Team gemeinsam gelebt werden will. 

In der optimalen Organisationsentwicklung, spielen jetzt emotionale Bindung, Wertschätzung für Mitarbeiter und Kunden und Beschäftigung mit dem persönlichen Wohlfühlen im Job, eine große Rolle.

Der Zenit – die Blütezeit 

Das Unternehmen ist ganzheitlich ausgewogen aufgestellt und glänzt mit genügend Marktanteilen, erwirtschaftet die maximal möglichen Gewinne und nutzt bestmöglich alle Ressourcen durch praktisch-ausgefeilte Arbeitsvorgänge. Ein freudig-freundschaftliches Miteinander und wertschätzender Umgang (untereinander, zu Kunden und Lieferanten) begründen ein gutes Firmenimage, weshalb sich gute Mitarbeiter aus eigener Initiative bewerben und der Verkauf leicht fällt. In dieser Phase der Freude und Fülle wird oft kein Veränderungsbedarf mehr gesehen – eine der größten Fallen für ein Unternehmen. Es gilt jetzt, achtsam zu sein und herauszufinden, wie sich das Unternehmen weiterentwickeln soll. Dies kann durch eine neue, tragende Vision geschehen oder über das Erreichen einer neuen Bewusstseinsebene (der „QUANTensprung“) etc. Nur eines sollte um jeden Preis vermieden werden: Stehenbleiben.

Der Stillstand – die Midlife-Crisis

Der Erfolg des Unternehmens wird zur Gewohnheit. Die Erträge sind weiterhin gut, was oft als Erfolgsmerkmal der etablierten Systeme und Ansichten gewertet wird. Die Gewinne entstehen aber nicht aus dem freudigen Umsetzen der Vision. Sie sind lediglich noch ein kurzfristig weiterlaufendes Ergebnis von früheren Taten und der „Gewohnheit“ der Bestandskunden. Der Fokus liegt in diesem Lebensstadium meistens auf Strategien und Zielsetzungen, die aber nicht aus einer kraftvollen Intuition heraus entstehen, sondern auf Habgier oder Illusionen des Verstandes. Das geschieht, weil die Vision und damit die Inspiration an Kraft verliert, wodurch Sog und Tatkraft fehlen und die Mitarbeiter damit beginnen, um sich selbst zu kreisen. Es gilt jetzt, im Unternehmen die Kreativität und Innovation zu fördern, sowie ein neues, gemeinsames Ziel zu finden, dem die Mitarbeiter motiviert und engagiert folgen.

Der Abstieg

Das Unternehmen hat keine Vision, Lebendigkeit und Inspiration mehr, keine Ideen, die materialisiert werden könnten. Die Wertschöpfung und Tatkraft lassen dramatisch nach. Durch die Unzufriedenheit und Angst vor dem Niedergang leidet die Beziehungsqualität, weil Schuldige gesucht und gefunden werden. Mitarbeiter springen ab oder werden „vom Hof gejagt“. Die Administration läuft weiterhin stark und gut, Regeln und „keine Fehler machen“ sind das Wichtigste im Unternehmen. Die Erträge gehen zurück, obwohl im Unternehmen alles auf Gewinnmaximierung ausgerichtet ist. Das geschieht, weil die Kundenwünsche nicht mehr richtig wahr- oder ernst genommen werden. Das Unternehmen ist von außen nur noch aufgrund eines Pflichtgefühls „erreichbar“, aber ergreift selbst keine Initiative mehr, um mit Kunden in Kontakt zu kommen. Es gibt keinen Wagemut und keine Kreativität mehr, die Organisation verwaltet sich selbst. Es gilt jetzt dringend, wieder einen inspirierenden Sinn an der Arbeit zu finden und eine neue, tragende Vision im Unternehmen zu etablieren. Diese Vision muss so kraftvoll sein, dass sie die beinahe lethargischen Mitarbeiter wieder aus ihrer Erstarrung lösen und eine neue Flamme in ihnen entfachen kann.

Der energetischeTod

Energetisch gesehen ist das Unternehmen leblos und nicht mehr eigenständig lebensfähig. Wird es nicht „künstlich am Leben erhalten“, z.B. durch Fremdkapital, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Organisation auch juristisch stirbt. Jetzt gilt es für die Geschäftsführung, aufrichtig und konsequent zu entscheiden, ob ein Wiederbelebungsversuch Sinn macht. Ob und wie das Unternehmen ins Leben zurückkehren kann, muss im Einzelfall entschieden werden.

Die sieben Lebensstadien zur Selbsteinschätzung:

In unserer nächsten Newsletter Serie, beschreiben wir die einzelnen Lebensstadien anhand von konkreten Symptomen, sodass Sie Ihr eigenes Unternehmen oder Projekt einfacher einschätzen können. Sie erhalten außerdem wertvolle Tipps, was Sie im jeweiligen Lebensstadium für Ihr Unternehmen tun können, um sich auf leichtem, natürlichen Weg dem Zenit zu nähern.

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